Museumsexponate stehen im Mittelpunkt aller Museumsaktivitäten, von der Planung über Dekoration, Ausstellungsgestaltung und Beleuchtung bis hin zum Auf- und Abbau. Während all dieser Prozesse bleiben die wertvollen Exponate stets im Zentrum. Daher ist die sichere Aufbewahrung dieser einzigartigen und seltenen Artefakte das Hauptanliegen von Museumsausstellungen, und die Museumsbeleuchtung muss ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Schutz der Exponate und ihrer optimalen Präsentation gewährleisten.
1. Vermeidung der chemischen Auswirkungen ultravioletter Strahlung. Ultraviolette (UV-)Strahlung von Beleuchtungsmaterialien kann auf der Oberfläche von Ausstellungsstücken chemische Reaktionen auslösen und sichtbare Schäden wie Ausbleichen, Verfärbungen und Materialzersetzung verursachen. Einmal entstandene Schäden lassen sich durch Schutzmaßnahmen nicht mehr beheben. Für die Beleuchtung von Museen und Kunstgalerien empfiehlt IESNA96 einen maximalen UV-Gehalt von 75 μW/lm für Lichtquellen, während der technische Bericht von CIE2003 einen maximalen UV-Gehalt von 10 μW/lm vorschlägt.
2. Kontrolle der Beleuchtungsstärke. Die Sicherheit von Ausstellungsstücken in der Museumsbeleuchtung erfordert die Kontrolle der potenziellen Schäden durch Lichtstrahlung. Dies lässt sich durch Filter erreichen, die UV- und Infrarotstrahlung von Leuchten abschirmen. Darüber hinaus ist die präzise Kontrolle der Beleuchtungsstärke an den Exponaten unerlässlich. Der Einsatz präziser und komfortabler Dimmer ermöglicht die Bereitstellung unterschiedlicher Beleuchtungsstärken für verschiedene Anwendungsbereiche innerhalb einer Museumsbeleuchtung. In Kombination mit intelligenten Beleuchtungssystemen verbessert dieser Ansatz die Benutzerfreundlichkeit und Intelligenz des Lichtmanagements.
3. Vermeidung der thermischen Effekte von Infrarotstrahlung. Die Anwesenheit von Infrarotstrahlung (IR-Strahlung) kann zu einer Erhöhung der Oberflächentemperatur von Ausstellungsstücken führen, was thermische Ausdehnung und Kontraktion, beschleunigte Alterung, erhöhte Materialtrockenheit und Versprödung der Artefakte zur Folge hat. Dies kann zu Verformungen und Rissen an der Oberfläche des Artefakts führen.
4. Begrenzung der jährlichen Exposition. Museen sollten die jährliche Beleuchtungsstärke ihrer Ausstellungsstücke kontrollieren. Bei einer Beleuchtungsstärke von 200 Lux und einer wöchentlichen Betriebsdauer der Museumsbeleuchtung von 60 Stunden ergibt sich eine jährliche Gesamtbelichtungsdauer von 600.000 Luxstunden für ein Ausstellungsstück. Der Einsatz intelligenter Beleuchtungssysteme ermöglicht eine präzise Steuerung der Beleuchtungsdauer und somit flexible Szenenübergänge.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese vier Aspekte von größter Bedeutung sind, um die Sicherheit und den Schutz der Museumsexponate durch eine geeignete Lichtplanung zu gewährleisten und so deren Einzigartigkeit und historische Bedeutung wirksam zu bewahren.
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